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Edle Eiche

Holzfässer werden seit jeher zum Transport von Wein verwendet. Plinius der Ältere erwähnte dies in seinen Schriften und schrieb den Kelten diese Erfindung zu, mit der sie nicht nur Wein, sondern sämtliche Arten von Waren beförderten.

Auch die Römer, die bis dahin ihren Wein in Amphoren gefüllt hatten, übernahmen das Holzfass zu diesem Zweck und verbreiteten es auf ihren Feldzügen in alle Weinbauregion am Mittelmeer. Im Gegenzug lernten sie das Handwerk und die Fertigkeiten der Küferei.

Während des 18. Jh. wurden Fässer im Seetransport eingesetzt. Daher stammt der Begriff „Tonnage“ für die Ladekapazität eines Schiffes, der sich auf die Anzahl der „Tonnen“ oder Fässer bezieht.

tonelero Einer unserer Küfermeister fertigt einen Fassboden

Bis weit ins 20. Jh. wurde eine ganze Reihe von Produkten wie Öl, Stockfisch, Salz, Zucker usw. in Holzfässern gelagert und befördert. Ab der 50er Jahre ersetzten andere Materialien — besonders rostfreier Edelstahl — das Holz, das heute seine Nutzung fast ausschließlich für die Reifung von Weinen hat.

Die Standardgröße für ein Weinfass ist 225 l, die sich am besten für den Transport eignet. Diese Größe ist insbesondere in Bordeaux gebräuchlich, denn sie ermöglicht ein optimales Verhältnis der Oberfläche des Weins, die mit dem Holz in Berührung kommt, und somit eine positive Wirkung auf die Übertragung der Geschmacksstoffe. Man spricht vom Bordeaux-Fass oder Barrique. Burgund-Fässer haben eine Kapazität von 300 l.

Das Barrique ist weitverbreitet und heute die von der Regulierungsbehörde in La Rioja vorgeschriebene Fassgröße gemeinsam mit der erforderlichen Reifezeit für einen „Crianza“, „Reserva“ oder „Gran Reserva“ für den Verkauf.

Natürlich sind Eichenfässer nicht nur Behälter für die Lagerung des Weines: Sie spielen eine aktive Rolle in der Ausbildung seines organoleptischen Potenzials. Andere Holzarten wie Kastanie, Ulme oder Kirsche wurden vollständig von Eiche ersetzt, aufgrund ihrer unübertroffenen Eigenschaften: physikalischer Wiederstand gegenüber Filtration, Elastizität, Wasserfestigkeit, Resistenz gegenüber mikrobieller Entwicklung (hygienischer) etc.

Neben den vielen intrinsischen Merkmalen aller Komponenten des Weins (Rebsorte, Alkohol- und Säuregehalt, Phenolzusammensetzung etc.) sorgt das Fass nicht nur für den Kontakt mit Holz. Viele Faktoren machen die Beziehung zwischen Wein und Holz zu einer der kompliziertesten Entscheidungen, die für die schwierige Kunst der Erzeugung von Spitzenweinen maßgebend ist.

Die wichtigsten Gesichtspunkte für die Auswahl des Fasses sind: Herkunft, Alter, Trocknen oder Dörren des Holzes, Dicke der Dauben, die Form des Fasses, das Fügen der Dauben, die Art des Toastens, Waschen des neuen Fasses, Verschließen, Füllen, Abziehen, Umweltbedingungen im Weingut und Lebensdauer des Fasses.

Eichereifung verleiht Rioja-Weinen Charisma und zeichnet sie gegenüber anderen Weinen und Weinbauregionen auf der ganzen die Welt aus. La Rioja hat die höchste Konzentration an Fässern in der Welt (939.454 225-Liter-Fässer). Unser Weingut allein besitzt mehr als 15.000 Fässer.

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